Leon Hörner - RC Car Modellbau Homepage
HOME   NEUES   MODELLBAU   TIPPS   TESTBERICHTE   GÄSTEBUCH   GALLERY   FORUM   LINKS    Twitter Facebook Flattr this

  
  Kameras
  
  Sound
  
  PC & Co
  
  RCs
  
  RC-Tricks/-Zubehör

 
 

Nikon D40x Digitale Spiegelreflex Kamera



Nikon D40x DSLR Kamera

Ich habe mir das Nikon D40x Double Zoom Kit geholt, bei dem zwei Objektive dabei sind und die Kamera. Die D40x ist eine digitale Spiegelreflex Kamera mit 10,2 Mega Pixel. In diesem Set enthalten sind Nikkor DX-Objektive mit der brennweite 18-55 und 55-200, also ergänzen sie sich gut. Die Lichtstärke des Weitwinkelobjektives beträgt 1 : 3,5 - 5,6. Das Zoomobjektiv 1 : 4 - 5,6. Bei dem 55-200 Objektiv war noch eine Ledertasche dabei, zum Schutz des Objektives. Sehr schön, wie ich finde. Die Kamera ist in schlichtem Schwarz gehalten, mit einer rau gemusterten Oberfläche, die schön griffig ist. Die D40x liegt gut in der Hand und alle Bedienknöpfe sind gut erreichbar.

Ich habe mir noch einen Akku dazugekauft mit einem Auto und Netz-Ladegerät. Mit nur einem Akku ist die warscheinlichkeit höher, dass man vor einem schönen Motiv steht, dieses fotografieren will und der Akku leer ist, also habe ich schonmal vorgesorgt, dass mir das nicht passiert. Die Nikon D40x hat, wie mittlerweile für Kameras üblich einen Lithium-Ionen Akku. Natürlich ohne Memoryeffekt oder ähnliche Ärgerlichkeiten.

Der SpeicherChip der D40x ist eine SD-Karte. Ich habe mir eine 2GB Karte geholt, die schnell genug ist, um die 3 Bilder pro Sekunde speichern zu können, die die Kamera im Serienbild-Aufnahmemodus macht. Daher sollte man nicht beim Stick sparen, um die Kamera auch perfekt nutzen zu können.

Die Kamera kann man alles automatisch machen lassen, oder auch alles mauell. Den Fokus auf mauelle Bedienung umschalten kann man am DX-Objektiv. Einfach einen kleinen Schiebeschalter vor- oder zurückschieben.

Die Blende und die Auslösezeit kann man über ein Drehrädchen einstellen. Dieses ist rechts oberhalb des Displays.

 

Links vom Display übereinander angeordnet sind 4 Knöpfe.

Mit dem ersten kann man die Bilder angucken (Fotowiedergabe) und "zurück" gehen im Menü.

Mit dem zweiten geht man in das Menü und wählt Menüpunkte aus.

Mit dem dritten Zoomt man von einem aufgenommenes Bild in dem Fotowiedergabemodus raus.

Mit dem vierten Zoomt man in der Fotowiedergabe rein oder es werden Informationen angezeigt, oder geht ins Menü zur Aufnahmeeinstellungs Änderung im normalen Aufnahmemodus.

 

 

Der Ein- und Ausschalter ist um den Auslöser platziert. Die Einschaltzeit der Kamera beträgt gerade einmal 0,18 Sekunden. Also kann man praktischerweise die Kamera erst einschalten, kurz bevor man ein Bild aufnimmt. Nach dem Fotografieren einfach die Kamera wieder ausschalten und man spart Strom und somit hält der Akku auch länger.

 

Für den Autofokus gibt es ein Hilfslicht, das bei Dunkelheit das zu fotografierende Objekt beleuchtet, damit der Autofokus präzise scharfstellen kann. Den Autofokus kann man auf drei unterschiedliche Messfelder manuell fixieren. Links, Rechts oder Mitte, somit kann man auch Objekte scharf ins Bild bekommen, die nicht im Bildmittelpunkt liegen.

 

 

Man kann zwischen 12 Aufnahmeprogrammen wählen.

 

Automatik: Diese Funktion ist eigendlich garnicht zu empfehlen, wenn man richitge Fotografie betreiben will. Die Kamera stellt alles selber ein, vom Blitz, Weißabgleich über Belichtung und Blende, bis zur Belichtungsmessung. ISO-Automatik kann man einschalten, oder manuell einstellen, die Aufnahmebetriebsart ist manuell wählbar und die Messfeldsteuerung.

 

Automatik ohne Blitz: An sich die gleichen Funktionen, wie bei der Vollautomatik, nur dass der Blitz deaktiviert ist. Zum Beispiel für das Fotografieren in einem Museum, oder anderen Orten, wo das fotografieren ohne Blitz nicht erlaubt ist. Jedoch für professionelle Fotografie auch nicht zu empfehlen-

 

P, S, A, M sind die Manuellen Aufnahmeprogramme "für Profis", bei denen es um Blende und Belichtungszeit geht. ISO, Weißabgleich, Blitzeinsatz und intensität, Messfeldsteuerung, Aufnahmebetriebsart, Autofokus, Belichtungsmessung etc müssen vom Fotografen eingestellt werden.

 

P: "Programmautomatik", die Blende und Belichtungszeit werden von der Kamera automatisch angepasst für gute Schnappschüsse.

S: "Shutter", der Fotograf wählt die Belichtungszeit und die Kamera passt die Blendenöffnung automatisch an.

A: "Aperture", der Fotograf wählt die Blende und die Kamera stellt dazu automatisch die richtige Belichtungszeit ein.

M: "Manual", Blende und Belichtungszeit müssen vom Fotografen selber gewählt werden. Die Kamera macht "nichts" automatisch.

 

Andere Aufnahmeprogramme sind

Portrait: Die Blende wird weit geöffnet, um einen unscharfen Hintergrund zu bekommen, sodass die Person im Vordergrund scharf hervorgehoben wird. Der Weißabgleich wird so eingestellt, dass Hauttöne natürlich erscheinen.

Landschaft: Vorallem die Farben Blau und Grün werden kräftig wiedergegeben und die Blende ist klein, damit Vorder- und Hintergrund scharf abgebildet werden.

Kinder: Bunte Farben, wie z.B. von Kleidung werden kräftig wiedergegeben und Hauttöne werden weich dargestellt.

Sport: Es wird eine möglichst kurze Auslösezeit eingestellt, sodass das Motiv auch bei schnellen Bewegungen scharf bleibt. Die Blende ist möglichst weit offen.

Nahaufnahme: Rot und Grün werden besonders kräftig wiedergegeben und die Blende ist weit offen, um die scharfen Vordergrund vom unscharfen Hintergrund abzugrenzen.

Nachtportrait: Gleichmäßige Hauttöne werden wiedergegeben und der Blitz ist verzögert, um die Lichtstimmung auch im Hintergrund gut darstellen zu können.

 

Die Blende kann man in den manuellen Programmen einstellen, indem man bei dem Aufnahmeprogramm "A" am Rädchen dreht (nach rechts wird die Blende kleiner) und bei "M", indem man rechts unten vom Auslöser den Knopf "+/-" gedrückt hält über dem das Symbol der Blende abgebildet ist und dabei am Rädchen dreht.

 

Zum Blitz. Das Integrierte iTTL Blitzgerät reicht für normale Aufnahmesituationen völlig aus. Es ist hell genug, um auch weit entfernte Objekte gut zu belichten. In den Aufnahmeprogrammen P, S, A, M muss der Blitz bei bedarf manuell aktiviert werden (Blitztaste). Bei allen anderen Programmen (Ausgeschlossen "Automation ohne Blitz") wird er Blitz automatisch bei Bedarf ausgeklappt. Man kann die Blitzintensität von -3 LW bis +1 LW einstellen, in 1/3 LW schritten.

Zusätzlich kann auch die Blitzsynchronisation eingestellt werden:

"Normaler Blitz" - Blende wird geöffnet, Blitz löst aus, Blende wird geschlossen.

"Rote Augen Reduzierungsblitz" - Blitz macht von eigendlichem Blitz einen kurzen Blitz, sodass keine roten Augen auf Bildern zu sehen sind.

"Rote Augen Reduzierungsblitz Slow" - Das gleiche, wie zuvor nur dass die Blende nicht direkt nach dem Blitz schliesst, sondern noch etwas offen bleibt, damit auch der Hintergrund belichtet wird und nicht nur das Motiv im Vordergrund.

"Blitz Slow" - Das gleiche, wie zuvor nur dass es keinen kurzve Vorblitz gibt zum reduzieren der Roten Augen.

"Blitz Rear" - Die Blende geht auf, es wird belichtet und erst kurz von der Schliessen der Blende, wird der Blitz ausgelöst. Dann wird die Blende geschlossen.

Die Blitzstärke kann man entweder im Schnellwahlmenü einstellen (im Aufnahmemodus den untersten Knopf drücken, der links vom Display ist) indem man auf die Blitzbelichtung geht und diese niedriger oder höher stellt, oder über eine Tastenkombination: Links an der Kamera den oberen der zwei Knöpfe gedrückt halten (Blitz) und gleichzeitig auch den "+/-" Knopf rechts untem vom Auslöser gedrückt halten und dann das Rädchen drehen. Hört sich vielleicht schwierig an, ist aber leicht umzusetzen.

 

Die Kamera enthält bereits einige Bildbearbeitungstechniken, die man bei Bedarf an einem Bild anwenden kann. Entweder, man stellt die Bildoptimierung an, die schon beim Fotografieren die Farben oder die Schärfe verstärkt. Dazu kann man im Menü 6 vorgegebenen Optimierungen auswählen, oder seine eigene als Benutzerdefinierte einstellung zusammenstellen.

"Normal" - Keine große Veränderung des Motivs.

"Weicher" - Konturen werden entschärft und der Kontrast wird heruntergesetzt.

"Brilliant" - Anhebung von Kontrast und Sättigung.

"Intensiv" - Noch mehr Kontrast und Sättigung.

"Portrait" - Wenig Kontrast für weichere Hauttöne.

"Schwarzweiß" - Farbsättigung = 0, also Schwarzweiß-Bild

"Benutzerdefiniert" - Scharfzeichnung, Tonwertkorrektur, Farbwiedergabe, Farbsättigung, Farbtonkorrektur können Manuell hoch oder runter gesetzt werden. Daher kann man Bilder ganz einfach schöner aussehen lassen, oder vielleicht auch weniger farbintensiv, falls die Farben sonst zu knallig wirken, oder andersrum mehr Farbintensität, wenn das Motiv nicht sehr Farbintensiv ist.

 

Die Bilder können auch in der Bildwiedergabe nachbearbeitet werden. Dazu das Bild "angucken", das bearbeitet werden soll und dann OK (rechts vom Bildschirm in der Mitte der Pfeiltasten) drücken und das Bearbeitungsmenü erscheint. Nun kann man auswählen zwischen

"D-Lighting" - Vorallem dunkle Stellen im Bild werden aufgehellt.

"Rote-Augen-Korrektur" - Die Kamera sucht im Bild automatisch nach einem Rote-Augen effekt, der dann behoben wird.

"Beschneiden" - Die Bildgröße wird verkleinert durch ranzoomen und verschieben des Auswahlfelds. Je mehr dran gezoomt wird, desto kleiner wird das Bild.

"Monochrom" - Sepia, Blauton oder Schwarzweiß Effekt.

"Filtereffekte" - Skylight oder Warmer Farbton wird auf das Bild angewendet. Bei Farbabgleich kann man die Farbbalance manuell einstellen. Somit kann man selber das Bild etwas roter, blauer oder anders leicht verfärben.

"Kompaktbild" - Das Bild wird verkleinert auf "640x480", "320x240" oder "160x120" Pixel, zum verschicken in einer eMail oder ähnlichem.

 

Egal welche Bearbeitung ausgewählt wurde, immer wird eine Kopie des Bilds erstellt, welche dann bearbeitet wird. Daher bleibt das Originalbild bestehen und die Kopie wird bearbeitet.

 

Mit dem Knopf links unten vom Auslöser "info" kann man die Aufnahmeinformationen ausblenden, oder anzeigen. Sie werden normalerweise nach ein paar Sekunden ausgeblendet, was man aber im Menü einstellen kann.

 

Sollte man alle Einstellungen der Kamera völlig verstellt haben und würde gerne den Standartzustand haben, dann muss man nur zwei knöpfe kurz gedrückt halten und alle Standarteinstellungen sind wiederhergestellt. Der eine Knopf ist links neben dem Display, der unterste und der zweite ist links unten vom Auslöser (beide sind mit einem grünen Punkt gekennzeichnet). Diese beiden Knöpfe einfach gleichzeitig ein paar Sekunden gedrückt halten und fertig.

 

Beim Bilder-Wiedergabemodus gibt es viele funktionen. In diesem Modus kommt man, indem man links vom Display die obere Taste drückt. Dann erscheint das zuletzt aufgenommene Bild. Zu einer Bildübersicht, bei der man 4 Bilder aufeinmal sieht, kommt man indem man den Raus-Zoom Knopf drückt (Links vom Display der zweite von unten). Wenn man diesen nocheinmal drückt, werden 9 Bilder aufeinmal angezeit. Diese kann man mit den Navigationstasten ganz einfach auswählen. Das ausgewählte Bild kann man durch "OK" anzeigen lassen, oder mit dem untersten Knopf neben dem Display Dran-Zoomen.

 

Es gibt viele Bildbearbeitungsmöglichkeiten in der Kamera. Diese kann man anwenden, indem man im Menü auf den untersten Menüpunkt geht und dann eine Berarbeitung auswählt. Dann wählt man noch das zu bearbeitende Bild aus und bearbeitet dieses.

 

 

Die Nikon D40x ist wirklich eine tolle Spiegelreflex Kamera, die alle Wünsche erfüllt. Für Hobbyfotografen sehr gut geeignet mit einer Tendenz zur Profi-Kamera. Die Anwendung ist einfach, wenn man sich einmal durch die Anleitung gelesen hat, was auch sehr empfehlenswert ist, da diese Kamera SEHR VIELE Funktionen hat, die man alleine garnicht finden und verstehen würde. Die Anleitung hilft in diesem Fall sehr gut weiter. Die Bildqualität ist hervorragend und eine Nachbearbeitung ist kaum möglich, vorallem, da man sie auch schon an der Kamera vornehmen kann. Eine wirklich gute Kamera für vergleichbar wenig Geld, die ihren Konkurrenten von Canon (400D) meiner Meinung nach überlegen ist.

 

By Doggy






Nikon D40x DSLR Kamera

Copyright @ Leon Hörner - Doggy - Administrator (2004-2008) Doggy's Website & Doggy's Gallery