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Doggy's TRAXXAS NEW E-MAXXIch habe den E-Maxx seit dem 28.04.2008. Als er in Deutschland zu kaufen war, wusste ich, dass ich so einen haben wollte!
Geschwindigkeit mit 2 x 7 Zellen: gemessene 47 Km/h
Dieser E-Maxx ist die Neuauflage des alten, den ich auch habe (hier zu betrachten). Beim neuen Traxxas E-Maxx Monstertruck wurde in Hinblick auf den alten so gut, wie alles verbessert und die Schwachstellen wurden ausgebessert. Der neue E-Maxx ist eines der bessten Elektro RC Monstertrucks, die ich jeh gesehen habe. Wirklich ein Meisterstück des americanischen Herstellers Traxxas!
Der Traxxas New E-Maxx... Da fällt mir sofort ein "Um Welten besser, als der alte". Was mir sofort aufgefallen ist, ist die Länge des neuen E-Maxx. Er ist ganze 52 cm lang, also 4 cm länger, als der Vorgänger und der Rastand ist somit auch um 3 cm auf 34 cm mitgewachsen. Daher ist die Karosserie ebenso etwas größer, als die vergleichbarer Monstertrucks. In diesem Fall würde ich wirklich nicht mehr vom Maßstab 1:10 reden, wie der Hersteller Traxxas es tut. Der E-Maxx ist sogar größer, als manch ein 1:8er Modell (z.B. HPI Savage). Traxxas hat alle Schwachstellen behoben, die das alte Modell aufwies. Vorallem ist das tollste Feature des neuen Traxxas E-Maxx die Wasserdichtigkeit aller elektronikschen und mechanischen Teile. Beim alten Maxx war vorallem der Regler sehr anfällig für kurzschlüsse bei minimaler Feuchtigkeit. Mit dem neuen Modell kann man sogar unter Wasser fahren, auch wennn es nicht gerade empfehlenswert ist, aber dazu später mehr. Für diesen Bericht ist es von Vorteil, dass ich das neue und das alte Modell habe. So habe ich den direkten Vergleich und schon viele Erfahrungen der MAXX Modellreihe gesammelt. Die Aufhängung ist Maxx-Typisch geblieben mit gleichen Dämpferbrücken, die jedoch punktuell verstärkt sind und die Querlenker haben eine leicht andere Form mit Aussparungen für die im Vergleich riesigen Antriebswellen, die unzerstörbar sind! Die Karosseriesteher haben leicht ihre Form verändert, sind aber im Prinzip gleich geblieben. Beim alten E-Maxx hatte man oft das Problem, dass durch das hohe Drehmoment sich die Antriebswellen immer mehr in sich verdreht haben, bis sie gebrochen sind. Die Antriebswellen im neuen E-Maxx sind die gleichen des Traxxas REVO. Da dies ein Nitro-Auto ist, sind die Antriebswellen schon von anfangan so dick gewesen und da der REVO eine echte Rennmaschine ist, muss er auch was aushalten können. Da diese Anforderung auf den E-Maxx übertragen wurde, hat man nahezu kein Problem mehr mit nachgebenden schwachen Teilen, die immer wieder ersetz werden müssen. Die Antriebswellen sind aber nicht das einzige, das der neue Traxxas E-Maxx vom Traxxas Revo geerbt hat. Auch die Achsschhenkel sind übernommen worden. Sie sind auch im gegensatz zu denen des alten E-Maxx sehr innovativ und vorallem stabil. Auch die Differentiale im E-Maxx sind vom REVO übernommen. Sie sind versiegelt und somit gut gegen Schmutz und Wasser geschützt. Die Innereien des Differentials sind die gleichen, wie beim alten E-Maxx und dem REVO. Da gibt es bei Traxxas keine Unterschiede. Auch die Lenkservos des neuen Traxxas E-Maxx sind kompeltt wasserbeständig abgedichtet und versiegelt. So auch die Empfängerbox und der Regler. Die Lenkservos (2 Stück) sind durch eine Strebe verbunden, die ihre Kraft vereint. Dadurch hat der neue E-Maxx eine enorme Lenkkraft, die sich vorallem im Gelände als vorteilhaft erweist, da man sogar auf der Stelle lenken kann und somit weniger Raus zum wenden braucht. Auch bei hohen Geschwindigkeiten ist so ein zuverlässiger Lenkeinschlag gewährleistet. An den Umlenkstangen ist auch ein Servosaver angebracht, der natürlich auch einstellbar ist, also auch bei Sprüngen, die daneben gehen o.ä. sind die Servos (Servogetriebe) geschützt. Zur Wasserdichtigkeit des Modells: Wie am Anfang schon beschrieben, könnte man mit dem E-Maxx theoretisch UNTER Wasser fahren. Alle elektronischen und mechanischen Bauteile sind selbst wasserdicht, oder wasserdicht untergebracht. Der 4-Kanal Micro-Empfänger sitzt in einer - durch eine Gummidichtung - abgedichteten Empfängerbox. Zwei der vier Kanäle sind parallel geschaltet und sorgen dafür, dass die beiden auch wasserdichten Lenkservos präzise synchron lenken. Der Regler ist rundrum versiegelt und arbeitet mit 16,8V. Die Achsschenkel und Kugelköpfe in den Achsschenkeln sind mit Dichtungen versehen, um das Rosten und Verschmutzen zu vermeiden. Die Differentiale sind auch versiegelt, um gegen Schmutz und Wasser geschützt zu sein, wie auch die Antreibswellen, die Gummidichtungen an der Verbindungsstelle der Wellen innen- und Außenteile haben. Die Motoren laufen sowieso auch unter Wasser, aber die Akkus machen Probleme, da diese meist nicht wasserdicht sind und eine Kurzschlussgefahr besteht, wie auch bei den Steckern, die die Akkus mit dem Regler verbinden. Der E-Maxx hat also nun die Möglichkeit durch tiefe Pfützen zu fahren und auch bei starkem Regen gibt es keinerlei Probleme. Ich habe es selber schon oftmals ausprobiert und es gab keine Komplikationen. Nur sollte man den E-Maxx nach einer Wasserfahrt etwas abtrocknen, da die Stahlschrauben schnell anfangen leichten oberflächlichen Rost zu bilden und die Kugellager können etwas einrosten, auch wenn sie ebenfalls mit Gummidichtungen versiegelt sind. Die Differentiale, das Getriebe und alle Antriebswellen sind Brushless-Ready, wie es bei Traxxas heißt, also sind auch starke Motoren keine Gefahr für diese Teile. Das "Zwischenrad" im Getriebe ist nun aus Stahl, anstatt wie beim alten E-Maxx aus Plastik. Somit ist das Getriebe an diesem Punkt um einiges Stabiler, als das alte. Ohne die Zweigang-Erweiterung gibt es im Getriebe nur drei Zahnräder. Also nur wenig, das kaputt gehen kann. Durch den neuen Regler (Traxxas EVX-2), der mit 16,8V, anstatt mit 14,4V, wie der des alten E-Maxx (Traxxas EVX-1) arbeitet, hat der neue E-Maxx mehr Power und man fährt ihn mit 7 Zellen Akkus. Man kann ihn aber auch mit 14,4V und 6 Zellen Akkus fahren. Für die kürzeren 6 Zellen Akkus gibt es Schaumstoffeinsätze, damit die Akkus nicht in den für 7 Zellen Akkus gebauten Akkuschächten hin und her rutschen. Der Regler hat auch, wie der alte drei Fahr-Profile für Anfänger und Fortgeschrittene: Sport, Rennen und Anfänger (nur 25% Gas- und Bremskraft). Der Regler schaltet sich bei einer zu hohen Temperatur von alleine ab, um weiteren Schaden zu verhindern. Der neue Traxxas E-Maxx hat weiterentwickelte Akkuhalterungen. Beim alten waren es fest insallierte schwenkbare Bügel. Beim Neuen sind es rausnehmbare Bügel. Diese kann man zudem in zwei Positionen anbringen. In der normalen "Stellung" sind sie für normale Akku-Packs und wenn man sie umdreht, sind sie für parallel, senkrecht aneinandergelötete Zellen. Das system funktioniert durch eine Minimale Biegung der Halterungen. Entweder drücken sie nach unten, oder haben nach oben hin platz. Da die Nicht-Packs flacher sind, werden sie an den Chassisboden gepresst. Es sind auch keine Splinten zur befestigung der Akkuhalterungen mehr nötig. Hier ein kurzes Video, das die Funktionsweise der Akkuhalterungen zeigt: Akkuhalterungen Die Reifen sind im Gegensatz zu denen des alten E-Maxx nur leicht verändert mit einer etwas anderen Felgenform und weicheren Reifen mit dem gleichen Profil. Ein sehr gute verbesserung finde ich die Stahl Felgenmitnehmer. Auch die Radmuttern haben ein neues Feature. Sie haben nämlich an der Berührungsfläche von Felge und Mutter eine Art Rillen, die wie Widerhaken wirken und die Mutter löst sich somit nicht ausversehen vom Gewinde. Zum Schutz des Chassis hat der neue E-Maxx jetzt auch eine mittlere Skidplate. Diese hatte der alte nicht. Es gibt immernoch Chasisbraces zur versteifung des Chassisbodens. Die Akkuschächte am Rand des Chassis sind etwas angewinkelt, um mehr Bodenfreiheit an der Seite des Chassis zu geben. Das Chassis ist so konzipiert, dass der Schwerpunkt tiefer liegt, als beim Vorgängermodell. Das gibt auch einen besseres Aussehen, als ein flaches Chassis. Die Vordere und Hintere Skidplate sind unverändert geblieben. Auch die vordere und hintere Stoßstange. Die mitgelieferte Traxxas Fernsteuerung hat nur zwei Kanäle. Da der neue E-Maxx kein Zweiganggetriebe hat. Dies ist jedoch optional nachzukaufen. Dann braucht man jedoch blöderweise eine neue Fernsteuerung. Das finde ich etwas doof, da Fernsteuerungen nicht gerade billig sind. Man sollte sich in dem Fall dann nicht die Traxxas 3-Kanal Fernsteuerung holen, sondern lieber eine besser, wie die Graunper DX-3.0 oder vergleichbare DSM-Fernsteuerungen, die störungsfrei senden.
Hier gibts noch mehr Bilder (auch Detailaufnahmen) vom Traxxas NEW E-Maxx 1:10 Offroad Monstertruck: Gallery: E-Maxx |
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