Leon Hörner - RC Car Modellbau Homepage
HOME     NEUES     MODELLBAU     TIPPS     TESTBERICHTE     GÄSTEBUCH     GALLERY     FORUM     LINKS     TECH-TALK     RC-MODELLBAU-BLOG     

  RC - Modelle
  
  RC - Tagebücher
  
  Reifen
  
  Projekte
  
  RC - VIDEOS

 
 

HPI Sprint 2 Stage-D Stockreifen



Die Reifen, die bei meinem HPI Sprint 2 Stage-D dabei waren sind theoretisch für's Driften geschafften, da dieses Auto die Driftversion des Sprint 2 ist. Bei der ersten Ausfahrt mit einem standart 21 Turn Motor fiel mir schon auf, dass man damit auf Asphalt nicht wirklich gut driften kann, da diese Gummireifen einfach viel zu viel Grip haben und das Auto kaum ausbricht, zumindest mit dem schwachen Motor nicht. Da zu der Zeit mein Brushless Set noch nicht da war, habe ich die Reifen etwas mit Öl eingeschmiert und damit konnte ich dann ein wenig zumindest driften, bis das Öl wieder weg war. Als ich dann den Brushless Motor und Regler eingebaut hatte, sah das ganze schon ganz anders aus! Mit der brachialen Power konnte ich mit diesen Reifen sehr wohl driften. Mit starken Motoren geht das ganz gut, da die Gummimischung recht hart ist. Wenn die Reifen jedoch nach einiger Zeit warm werden, wird es immer schwerer, das Auto ausbrechen zu lassen. Die Reifen haben dann einfach zu viel Haftung auf der Straße.

Da habe ich mir gedacht, wenn das Driften nicht so ganz geht, dann kann ich die Reifen vielleicht als Slicks zum schnell fahen benutzen, aber als das Auto mal auf Geschwindigkeit war, konnte ich es kaum noch kontrollieren, da die Reifen DAFÜR zu wenig Grip bieten. Das Auto rutsch nur hin und her und hohe Kurvengeschwindigkeit sind schon garnicht möglich.

 

Fazit: Diese Reifen sind für schwache Motoren zum Driften nicht wirklich gut geeignet, da sie zu viel Grip haben, wodurch das Auto kaum mit dem Heck ausbricht. Mit starken Motoren geht es zwar besser, aber werden die Reifen warm, geht das ganze nicht mehr so gut. Als Rennslicks sind die Reifen auch nicht so klasse geeignet, da sie zu wenig Grip für hohe Kurvengeschwindigkeiten und eine stabile Fahrweise bieten.

 


 

 

Team Sorex Onroad Slicks



Nachdem ich meinen HPI Sprint 2 Stage D gekauft hatte, war mir klar, dass ich gescheite Onroad Reifen brauche, da man die Kraft des Brushless Motors ja auch auf die Straße kriegen muss. Man hat mir Onroad Slicks von Team Sorex empfohlen. Für 26,00€ habe ich dann auch gleich ein verklebtes Set Reifen gekauft. Die 36R Reifen haben eine Breite von 24mm.

 

Der erste Eindruck war gut. Die weissen Disc-Felgen sind zwar nichts besonders schönes, erfüllen aber ihren Zweck. Zusammen mit meiner Karosserie ergab das irgendwie einen coolen Race-Look.

Die Einlagen im Reifen sind recht hart. Aber es kommt mir vor, als wenn sie einen kleineren Durchmesser hätten, als der Reifen, wodurch man den Reifen erst 5mm eindrückt und dann die Einlage spührt. Vielleicht bringt das mehr Auflagefläche oder sowas.

 

Man hatte mir gesagt, ich sollte die Reifen immer erst etwas warmfahren, damit sie richtig Grip bekommen würden. Also immer schön viel Gas gegeben, damit die Reifen etwas auf Temperatur kommen. Als ich die Slicks dann mal angefasst habe, waren sie schon einigermaßen warm und ich hab dann mal losgelegt mit dem rumfahren. Die Kraft bringt der Sprint 2 auf jedenfalls gut auf die Straße, auch wenn man aus dem Stand stark beschleunigt, drehen die Reifen nicht durch. Beim bremsen ebenso, aber in Kurven rutscht das Auto schnell mal zur Seite weg. Ich weiss nicht, ob es vielleicht am Setup des Autos liegt.

Das wurde mir jedenfalls fast zum verhängnis, als ich mit dem HPI Sprint 2 richtig schnell auf eine Kurve zugefahren bin, gelenkt habe und das Auto hat kaum reagiert und ist knapp an einem Zanphal vorbeigeschleudert. Seit dem fahre ich in Kruven etwas langsamer, da die seitliche Haftung der reifen wohl nicht so gut ist, zumindest nicht auf glattem Asphalt. Da ich nicht in Hallen fahre, weiss ich nicht, wie es aussieht mit den Reifen auf solche einem Hallenboden.

Ich habe vor, die Sorex mal mit Moosgummireifen zu vergleichen.

 

Der Verschleiss der Reifen ist nicht all zu hoch. Da anscheinend der Sturz des Autos nicht ganz optimal eingestellt war, haben sich die Reifen an der Innenseite etwas mehr abgenutzt, was aber nicht weiter schlimm ist. Desweiteren gibt es nur ganz kleine Stellen, wo Gummi fehlt, vorallem an den Reifenflanken. Kommt warscheinlich vom vielen rumschlittern in den Kurven.

 

Fazit: Die Team Sorex Slicks sind sehr gute Reifen, die beim Beschleunigen und Bremsen sehr guten Halt bieten und die Kraft des Autos gut auf die Straße weitergeben. In Kurven jedoch fehlt oft der Seitenhalt.

Die Reifen sollten vor dem Fahren kurz auf Temperatur gebracht werden, damit sie optimal haften und der Verschleiss ist sehr gering. Sehr gute Reifen für wenig Geld.

 


 

 

Ansmann Onroad Slicks



Die Ansmann Racing Slick Reifen habe ich mir kurz vor den Sorex geholt. Da ich irgendwelche Slicks brauchte für den Sprint und nicht viel Geld ausgeben wollte, schienen die Ansmann Reifen perfekt. Für 9,90€ ein unschlagbarer Preis und die Felgen sehen auch ganz nett aus. Die Reifen haben eine standartbreite von 26mm.

 

Als ich die Reifen dann hatte, fiel mir beim Montieren sofort auf dass die Felgeninnenseiten nicht zu den Querlenkern und Achsschenkeln passten, da diese sich gegenseitlich berühert und blockiert haben. Also musste ich da etwas Material wegnehmen, damit ich die Felgen montieren konnte. Ich habe das ganze mit einem Dremel und Schleiffaufsatz gemacht. Hat nicht lange gedauert und die Felgen passen seit dem ganz gut. Die Einlagen in den Reifen sind sehr weich, wodurch die Reifen schön viel Auflagefläche am Boden haben und somit mehr Grip, zumindest in der Theorie.

 

Dann gings zum praktischen Test. Akku geladen und losgelegt. Der Grip der Reifen ist sehr gut, bei niedrigen Geschwindigkeiten zumindest. Das Handling war sehr ansprechend und direkt. Als ich dann aber etwas mehr gas gegeben habe, ist mir aufgefallen, dass das Fahrverhalten zunehmen schwammiger wurde. Ich hatte da schon eine Vermutung, die sich spätestens bestätigte, als ein Reifen das Auto plötzlich überholte. Ursache des ganzen: Die Verklebung der Reifen. Der Reifen hatte sich beim fahren wohl von der Felge gelöst und ist dann abgeflogen. Bei den anderen Reifen habe ich dann auch mal nach der verklebung geschaut und bemerkt, dass man den Reifen mit sanfter Gewalt von der Felge ziehen konnte, also habe ich die 4 Reifen einfach nochmals mit meinem Sekundenkleber verklebt und seit dem halten sie bombenfest.

 

Ebenso, wie die Einlagen, ist auch die Gummimischung der Reifen sehr weich, wie das sich auch gehört bei Onroad Reifen. Das Gummi ist jedenfalls weicher als das der Sorex Reifen. Die Weichheit der Reifen wird auch dadurch verstärkt, dass in den Felgen kleine Luftlöcher sind, durch die die Luft im Reifen entweichen kann, wodurch sich kein Luftdruck im Reifen halten kann.

 

Als ich dann wieder fahren konnte mit den neu verklebten Reifen, war es genau so, wie bei den Sorex Reifen, dass sie bei hohen Geschwindigkeiten kein richtig guten Grip mehr bieten. Das Auto kann ebenfalls keine hohen Kurvengeschwindkeiten erreichen, da das Heck ausbricht. Ansonsten aber sehr gute Reifen, mit denen es viel Spaß macht zu fahren.

 

Fazit: Gute, günstige Reifen für alle, die auch mal schnell fahren wollen und entsprechende Haftung auf der Straße brauchen. Die Form der Felge passt vielleicht nicht zu allen 1:10 Tourenwagen, wodurch man da etwas schleiffen müsste, damit sie nicht den Querlenker oder Achsschenkel berühren. Die Verklebung der Reifen sollte gegebenenfalls erneuert werden mit etwas Sekundenkleber. Die Ansmann Racing Slicks bieten ein gutes Fahrverhalten und haben einen sehr geringen verschleiss.

 


 

 

Selfmade Drift Plastikreifen



Im bereich der Onroad Drifter ist es kein Geheimnis mehr, das Plastikrohre aus dem Baumarkt über handelsübliche 1:10 Tourenwagenfelgen geschoben werden um damit zu driften. Diese Technik ist sehr effektiv, kostengünstig und macht Spaß! Also habe ich das ganze auch ausprobiert. Ich habe mir 4 Felgen für mein Auto gekauft und ein Stück PVC Rohr mit einem Innendurchmesser von etwa 53mm, das auf die Felgen passt. Die zurechtgeschnittenen (auf ca 26mm Breite) Plastikstücke habe ich wie normale Reifen “behandelt” und sie mit Sekundenkleber mit der Felge verklebt. Das war’s eigendlich auch schon. Mehr ist nicht zu tun und schon hat man wunderbare Driftreifen!

 

Endlich hatte ich mir meinen Wunsch erfüllt mit meinem Auto richtig driften zu können. War nicht schwer und vorallem nicht teuer. Dazu halten diese Reifen extrem lange, da sie kaum verschleissen.

Bei der ersten Ausfahrt sah ich sofort, dass es sehr einfach war, das Auto zum driften zu bekommen, selbst mit einem kleinen Gasstoß und einem kleinen Lenkeinschlag. Also habe ich es erstmal langsam angehen lassen, um mich an das sehr unbekannte Fahrverhalten zu gewöhnen.

 

Entweder bin ich ein Naturtalent, oder es fällt einem einfach leicht, einen einigermaßen guten Drift hinzubekommen, jedenfalls machte es so viel Spaß, dass ich gleich mehrere Akkus nacheinander leer gefahren habe. Man kann ebenso auf einem kleinen stück rumdriften und andererseits auch lange Drifts über mehrere Meter hinbekommen mit solchen Reifen, die fast keine Reibung auf der Straße haben.

 

Fazit: Solche selbstgebauten Plastik Driftreifen sind leicht zu bauen, kosten nicht viel und sind perfekt um das Driften zu lernen, aber auch wenn man’s kann, verlieren diese Reifen nicht an Reiz, da man in jeder Situation eine Menge Fahrfreude hat! Der Verschleiss ist gering, durch die Wandstärke des Rohres von einigen mm dauert es sehr lange, bis der Reifen runtergefahren ist und die Haftung auf Asphalt und glatten Untergründen ist minimal, so wie es auch sein soll. Somit sind natürlich hohe Geschwindigkeiten mit solchen Reifen nicht möglich.

Da man das PVC Rohr selber auf die bestimmten Breiten zuschneidet, kann man das Plastik ganz einfach der Felgenbreite anpassen. Für’s driften sind diese Reifen wie gesagt PERFEKT.

 


 

 


Copyright @ Leon Hörner - Doggy - Administrator (2004-2008) Doggy's Website & Doggy's Gallery